Transkripte einiger Vorträge von Henning Köhler

Transkribiert von Lilo Weiler

 

 

"Kinder, die aus dem Rahmen fallen"
Verteidigungsrede für nicht funktionierende Kinder
Henning Köhler

Ein gekürzter Vortrag auf dem Kongress »Zukunft für Kinder, die aus dem Rahmen
fallen« in Köln, 25.-27.6.2004, veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und dem
Janusz-Korczak-Institut Nürtingen in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln

"Kinder, die aus dem Rahmen fallen"

 

Würdigung des Kindseins
Vortrag von Henning Köhler in Lübeck
21.November 2008

Würdigung des Kindseins

 

Eltern wehrt Euch! - Die grosse Elternbeschuldigungslitanei, ihre Verlogenheit und ihre Folgen.

Lübeck, 22. Januar 2010
Elternsein wird in der öffentlichen Diskussion zunehmend reduziert auf Windeln, Herd und Nasenputzen. Damit wird suggeriert, Bildung und Sozialisierung könne nur ausserhalb der Familie stattfinden und sollte so früh wie möglich beginnen.
Werden Eltern tatsächlich überflüssig? Oder dienen sie womöglich als Sündenböcke und Generalargument für eine langsame Verstaatlichung der Erziehung auch kleinster Kinder?
Niemand hat eine so bedingungslose Beziehung zum Kind wie die Eltern. Niemandem vertraut das Kind so unerschütterlich wie seinen Eltern.

Eltern wehrt Euch!

 

"Jugendalter: Ich-Erwachen im Gewahrwerden der Endlichkeit"
Vortrag in Bonn am 26. Januar 2011

Kleine Kinder leben noch in einem Unendlichkeitsgefühl. Etwas auf den nächsten oder auf den St.Nimmerleinstag zu verschieben, macht für sie kaum einen Unterschied. „Später“ heißt „irgendwann in weiter Ferne … oder auch nicht.“ Das vergessen wir Erwachsenen oft.
Erst nach und nach setzt ein Gefühl für „Zeiträume“ ein. Im Kindergartenalter ist aber alles, was über eine Woche hinausgeht, immer noch nicht recht fassbar, und in der frühen Schulzeit fühlt sich „ein Jahr“ so lang an wie für uns Erwachsene 10 oder 20 Jahre. Dass ihr ganzes Leben befristet ist, fassen die Kinder noch nicht wirklich. (Wenngleich sie wissen, dass jemanden ein tödliches Unglück treffen kann.) Erstmals wird die Endlichkeit des Daseins um das 9., 10. Lebensjahr bewusst, undeutlich noch, aber doch eindeutig … eindeutig genug, dass es wie ein Schock wirken kann. Dann, in der Vor- und Frühpubertät bis weit in die Jugendjahre hinein, spielt das Gewahrwerden der Endlichkeit/Vergänglichkeit eine viel größere Rolle, als man gemeinhin annimmt. Mehr oder weniger bewusst ringen die Jugendlichen um eine innere Haltung dazu, dass alles irgendwann zuende geht, selbst die größte Liebe; dass alles irgendwann ein Ende hat, jedes Menschenleben, jedes Glück und jedes Leid, jede Kultur, selbst die größte Liebe … und vielleicht sogar die Welt? Wie könnte das Thema auf sinnvolle Weise im Unterricht aufgegriffen werden? Sollte man direkt darauf zugehen oder indirekte Hilfen anbieten, ein positives Verhältnis dazu zu finden? Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das Ich als „unsterblicher Wesenskern“?
H.K.

Jugendalter

 

 

"Individuelle Förderung des Kindes" - wie meinen wir das eigentlich?
Vortrag von Henning Köhler
Lübeck, 1.März 2013

Individuelle Förderung des Kindes

 

"Seelische Gesundheit – schenken, dienen und die Kraft des Verzeihens"

Vortrag von Henning Köhler, 07.03.2018 in der Klinik Öschelbronn

Transkribiert von Lilo Weiler, im Winter 2023/24.

Seelische Gesundheit